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Wanderschutzhütte
Rückblick und Erfahrungenunserer Wegewart*innen
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Die Wegewart-Ausbildung 2025 fand vom 28.-30.03.2025 im Feriendorf „Fuchsberg“ in Schirgiswalde, Oberlausitz (20 Teilnehmende) und vom 17.-19.10.2025 im „Waldpark“ in Grünheide, Vogtland (21 Teilnehmende) statt.
Glücklich und freudestrahlend haltend die zukünftigen Wegewartinnen und Wegewarte ihre Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen am Ende der Ausbildung in den Händen. Jeweils drei Tage haben sie begeistert an dem Ausbildungskurs der Wander- und Pilgerakademie Sachsen teilgenommen. Es gab eine Menge Input und intensiven Austausch. Die Wegewartinnen und Wegewarte freuen sich auf die Aufgaben in ihrer jeweiligen Heimatregion

Wegewarteausbildung 2025
Absolventen mit Zertifikat der Wegewarteausbildung 2025 der Wandere- und Pilgerakademie Sachsen.

Vom 11.-13.10.2024 fand die zweite Wegewartausbildung der Wander- und Pilgerakademie in diesem Jahr statt. 21 Teilnehmer*innen aus ganz Sachsen erlebten sehr intensive Tage. Die Ausbildung fand in den Räumen des Ev.-Luth. Diakonenhauses statt. Die Teilneh-menden waren auch auf dem Gelände des Diakonehauses in Moritzburg untergebracht. Alle Referenten sind Experten in ihren jeweiligen Fachbereichen und konnten somit den Wegewart*innen viele wertvolle Informationen für ihre Tätigkeit auf den Weg geben. Inhaltlich ist die Ausbildung ein „bunter Blumenstrauß“ relevanter Themen für die Unterhaltung der Wander- und Pilgerwege in Sachsen. Eine sehr wichtige Grundlage der Ausbildung waren die Fragen zum Aufgabenprofil und zur Verantwortung der Wegewart*innen. Die Fragen der Wege-Kennzeichnung spielten genauso eine Rolle wie die rechtlichen Grundlagen beim Neugestalten und Erhalten der Wander- und Pilgerwege. Die Teilnehmenden hörten von der historischen Entwicklung des Wanderns und der Wander-wege sowie von den Grundlagen der Material- und Werkstoffkunde. Sehr interessant war auch die Einführung in den Markierungsleitfaden des Deutschen Wanderverbandes. Ein Mitarbeiter des „Sachsenforstes“ erläuterte die Hintergründe der Arbeit im sächsischen Staatswald. Auch die Fragen der Digitalisierung des Wegemanagement waren von allgemeinem Interesse. Und großes Interesse fanden auch die Ausführungen zur Entwicklung der Wanderwege im europäischen Umfeld. In einer Exkursions- und Lehrwanderung konnten wir am Samstagnachmittag den Zustand des Wegenetzes in Moritzburg erkunden. Der Samstagabend war der Kultur gewidmet. Ein Liedermacher stellte uns seine Lieder zum Thema „Alle unterwegs – Lieder vom Aufbrechen und Absteigen, von Ausblicken und Einsichten…“ vor. Wir wurden von dem Programm des Abends innerlich und äußerlich bewegt. Immer wieder gab es umfangreiche fachliche Gespräche in den Pausen. Und alle waren sich am Ende einig, dass es informative und sehr gelungene Tage gewesen sind. Alle haben sich sehr wohl gefühlt. Auch nach dem Ausbildungs-Wochenende werden sich die Teilnehmenden mit den vorgestellten Themen weiter beschäftigen und vor allem das Gelernte auf den Wander- und Pilgerwegen in ihrer Umgebung anwenden. Am Sonntag erfuhren wir noch Neues zum Thema „Qualitätswege in Sachsen“. Und am Mittag war es dann soweit. Alle Teilnehmenden konnten ihre Teilnahmebescheinigungen sowie die Zertifikate in den Händen halten. Mit Freude und Motivation ging es nun auf den Weg nach Hause. Sicher werden die Wegewart*innen in Zukunft auf den Wegen ihrer Heimat noch öfter unterwegs sein und die Wege durch unser Sachsenland werden noch besser beschildert sein. Rückfragen zu weiteren Ausbildungen und Veranstaltungen der Wander- und Pilgerakademie gerne an: holger.richter@evlks.de

Vom 11.-13.10.2024 fand die zweite Wegewartausbildung der Wander- und Pilgerakademie in diesem Jahr statt. 21 Teilnehmer*innen aus ganz Sachsen erlebten sehr intensive Tage. Die Ausbildung fand in den Räumen des Ev.-Luth. Diakonenhauses statt. Die Teilneh-menden waren auch auf dem Gelände des Diakonehauses in Moritzburg untergebracht. Alle Referenten sind Experten in ihren jeweiligen Fachbereichen und konnten somit den Wegewart*innen viele wertvolle Informationen für ihre Tätigkeit auf den Weg geben. Inhaltlich ist die Ausbildung ein „bunter Blumenstrauß“ relevanter Themen für die Unterhaltung der Wander- und Pilgerwege in Sachsen. Eine sehr wichtige Grundlage der Ausbildung waren die Fragen zum Aufgabenprofil und zur Verantwortung der Wegewart*innen. Die Fragen der Wege-Kennzeichnung spielten genauso eine Rolle wie die rechtlichen Grundlagen beim Neugestalten und Erhalten der Wander- und Pilgerwege. Die Teilnehmenden hörten von der historischen Entwicklung des Wanderns und der Wander-wege sowie von den Grundlagen der Material- und Werkstoffkunde. Sehr interessant war auch die Einführung in den Markierungsleitfaden des Deutschen Wanderverbandes. Ein Mitarbeiter des „Sachsenforstes“ erläuterte die Hintergründe der Arbeit im sächsischen Staatswald. Auch die Fragen der Digitalisierung des Wegemanagement waren von allgemeinem Interesse. Und großes Interesse fanden auch die Ausführungen zur Entwicklung der Wanderwege im europäischen Umfeld. In einer Exkursions- und Lehrwanderung konnten wir am Samstagnachmittag den Zustand des Wegenetzes in Moritzburg erkunden. Der Samstagabend war der Kultur gewidmet. Ein Liedermacher stellte uns seine Lieder zum Thema „Alle unterwegs – Lieder vom Aufbrechen und Absteigen, von Ausblicken und Einsichten…“ vor. Wir wurden von dem Programm des Abends innerlich und äußerlich bewegt. Immer wieder gab es umfangreiche fachliche Gespräche in den Pausen. Und alle waren sich am Ende einig, dass es informative und sehr gelungene Tage gewesen sind. Alle haben sich sehr wohl gefühlt. Auch nach dem Ausbildungs-Wochenende werden sich die Teilnehmenden mit den vorgestellten Themen weiter beschäftigen und vor allem das Gelernte auf den Wander- und Pilgerwegen in ihrer Umgebung anwenden. Am Sonntag erfuhren wir noch Neues zum Thema „Qualitätswege in Sachsen“. Und am Mittag war es dann soweit. Alle Teilnehmenden konnten ihre Teilnahmebescheinigungen sowie die Zertifikate in den Händen halten. Mit Freude und Motivation ging es nun auf den Weg nach Hause. Sicher werden die Wegewart*innen in Zukunft auf den Wegen ihrer Heimat noch öfter unterwegs sein und die Wege durch unser Sachsenland werden noch besser beschildert sein. Rückfragen zu weiteren Ausbildungen und Veranstaltungen der Wander- und Pilgerakademie gerne an: holger.richter@evlks.de

Nach drei lehrreichen Tagen, mit 19 motivierten Teilnehmern und erfahrenen Fachexperten, haben wir am Sonntag in Burkhartsgrün im Erzgebirge 19 ehrenamtliche Wegwarte in unsere Reihen aufgenommen. Ein besonderer Erfolg: Für jede Reiseregion Sachsens ist mindestens ein neuer Wegewart hinzugekommen.
Wir wünschen unseren “Neuen” einen wunderbaren Start in ihr neues Amt!

4. Qualifizierung zum Wegewart/zur Wegewartin (WWA)

vom 31.03.–02.04.2023 in Schmannewitz | Destination Leipzig Region

Die Qualifizierung in Schmannewitz fand an einem Wochenende Ende März/Anfang April 2023 statt. Alle Teilnehmenden fanden sich am ersten Ausbildungstag in den Räumen des Rüstzeitheimes in Schmannewitz ein. Die Lage des Hauses direkt in der Dahlener Heide ist besonders gut für eine solche Ausbildung geeignet. Nach der Begrüßung durch Kerstin Kracht (WPA) und durch Dr. Mareike Eberlein Landestourismusverband Sachsen (LTV Sachsen) konnte das Ausbildungsprogramm beginnen. Schon in der ersten Ausbildungseinheit gab es umfassende Informationen zu den Hintergründen der Markierung von Wanderwegen. An dieser Stelle spielte auch der Sachsenforst eine besondere Rolle. In einer weiteren Einheit ging es um die gesetzlichen Grundlagen bei der Unterhaltung und bei der Neugestaltung von Wanderwegen. Ebenso wurden die zukünftigen Wegewart*innen in die Grundlagen der Material- und Werkstoffkunde eingeführt. Besonders informativ war auch der Vortrag zur Entwicklung der Europawanderwege sowie zur Einführung in den Markierungsleitfaden des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Jede Pause wurde intensiv genutzt, um sich über eigene Erfahrungen bei der Wegebewirtschaftung zu unterhalten bzw. um offene Fragen mit den Fachleuten zu besprechen. Am Abend konnten alle Anwesenden per Bild und Ton spannende Erlebnisse, Anekdoten und Episoden aus 50 Jahre Wandern und Bergsteigen nacherleben. Der zweite Tag war vor allem von umfangreichen praktischen Fragen geprägt. So waren die Teilnehmenden im Rahmen einer Exkursion in der Dahlener Heide unterwegs, um die Qualität der Beschilderung am praktischen Beispiel selbst zu beurteilen. (Kennzeichnungsformen bei Wegemarken, Wegweisern, Standortschildern usw.) Auch die Fragen zum Aufgabenprofil der Wegewart*innen sowie die Fragen des digitalen Wegemanagements spielten im Rahmen der Ausbildung eine wichtige Rolle. Am Abend war dann Zeit für das Erleben von Gemeinschaft und den Austausch über das „ABC der Wegebewirtschaftung“ in lockerer Runde. Im Mittelpunkt des letzten Tages standen u.a. die Qualitätswanderwege in Sachsen und natürlich die Übergabe der Zertifikate/Teilnahmebescheinigungen an die Wegewart*innen. Mit hoher Motivation gehen die Teilnehmenden an ihre neuen Aufgaben heran.

Wegewarteausbildung 2023 Foto: WPA
Gruppenfoto Wegewartausbildung 2023