Start » Aktuelles » News » digital-Impuls: Social Ads (Nachlese)
16.11.2023

digital-Impuls: Social Ads (Nachlese)

Bezahlte Werbung im Social Media // 14. November 2023

Social Ads-bezahlte Werbung in Social Media_14.11.2023

Im ersten digital-Impuls unserer zweiteiligen Reihe zum Thema Social Media Marketing ging es am 14. November 2023 um bezahlte Werbung im Social Media. Unsere Referentin Anne-Kathrin Liebthal erklärte dabei sehr praxisnah, warum man die sogenannten Social Ads in seine eigene Social Media Strategie integrieren sollte.

Die Vorteile von Social Ads

Da bezahlten Anzeigen den User*innen direkt in ihrem persönlichen Feed oder Messenger angezeigt werden, erhöht sich dadurch die Sichtbarkeit und die Reichweite. Weitere Vorteile von Social Ads sind:

  • Direkte Zielgruppenansprache durch Verwendung verschiedener Kriterien wie Alter, Geschlecht, Interessen oder Standort
  • Kontrolle der Werbekosten durch Festlegen eines Budgets (und nur für die getätigten Klicks oder Impressionen wird bezahlt)
  • Messen der Werbewirkung durch Verfolgung verschiedene Kennzahlen wie Reichweite, Engagement oder Conversions
  • Kreative Gestaltung der Werbeanzeigen durch die Verwendung verschiedene Formate wie Bilder, Videos, Karussells oder Stories.

Die Ziele von Social Ads

Der Erfolg der Social Ads richtet sich nach den eigenen gesetzten Marketingzielen, die in der Marketing-Strategie des Unternehmens fest verankert sein sollten. Das können zum Beispiel sein:

  • Erhöhung des Bekanntheitsgrads des Unternehmens
  • Ansprechen neuer Zielgruppen
  • Erhöhung des Webseiten Traffics
  • Buchungen oder sonstige Conversions generieren
  • Finden neuer Mitarbeiter*innen

Die Reichweite von Social Media Plattformen

Laut dem Digital 2023 Report von „We are social.“ nutzen 85 % der deutschen Bevölkerung aktiv Social Media. Die meistgenutzten Netzwerke dabei sind WhatsUp (mit 81% täglich / mehrmals wöchentliche Nutzer*innen), Facebook (52%) und YouTube (51%), gefolgt von Instagram (40%). Aber auch TikTok (17%) und Pinterest (15%) sind unter den TOP10 zu finden. Die potentielle Werbereichweite der Social Media Plattformen in Deutschland reicht von 70,9 Millionen bei Youtube über 27,45 Millionen bei Instagram bis zu „noch“ 20.65 Milllionen bei TikTok. Für Ihren Social Media Erfolg sind aber nicht die Millionen User*innen und Reichweiten auf den unterschiedlichen Plattformen relevant, sondern IHRE Ziele und Zielgruppen entscheiden, welche Plattform für Sie relevant ist.

Die Kosten von Social Ads

Social Ads funktionieren nach dem Auktionsprinzip. Dabei werden die Kosten pro Klick (CPC) oder die Kosten für 1.000 Impressionen (CPM) auf der Basis von Zielgruppe, Wettbewerb und Platzierung berechnet. Das bedeutet, dass je genauer das Targeting ist und je relevanter die Anzeige für die Zielgruppe ist, umso geringer sind die Kosten. Durch Festlegen eines Budgets sind Social Ads auch mit kleinen oder geringeren Aufwendungen möglich. Außerdem kann die Werbeanzeige jederzeit neuen Gegebenheiten angepasst werden, was diese Werbeform sehr individuell und flexibel macht.

Das Targeting von Social Ads

Social Targeting dient dazu, Inhalte in sozialen Netzwerken gezielt den User*innen auszuspielen, für die diese relevant sind. Dadurch sollen Streuverluste vermieden und Werbekosten optimiert werden. Targetingmöglichkeiten können zum Beispiel sein:

  • demografischen Merkmale (wie Alter, Wohnort oder Geschlecht)
  • Interessen (wie Urlaub, Sport oder Essen)
  • Lookalike Audience (Userinnen, die bestimmte Merkmale von anderen Userinnen haben)
  • Retargeting (z.B. User*innen, die die eigene Webseite besucht haben, aber keinen Kauf abgeschlossen haben).

Aber gerade bei den beiden letzteren Möglichkeiten (Lookalike Audience und Retargeting) sollte man nie die DSGVO außer Acht lassen: Denn auf das Targeting muss zwingend auf der eigenen Webseite hingewiesen werden.

Die Formate von Social Ads

Bei Social Ads gibt es zwei unterschiedliche Formen: Image-Ads und Video-Ads. Allerdings gibt es hier je nach Plattform unterschiedliche Formate und Platzierungen.

Ist zum Beispiel eine Werbeanzeige auf Facebook und Instagram für die Erhöhung der Markenbekanntheit besonders geeignet, so könnte sich für die Erhöhung von Traffic auf die eigene Webseite eher eine Anzeige bei Pinterest empfehlen. Auch die Anzeigenformate sind plattformabhängig und können zum Beispiel als Foto, Video, Slideshow oder Carousel (bei Facebook und Instagram) oder als In-Stream- bzw. Discovery-Ads (bei Youtube) ausgespielt werden.

Die Tipps von Anne-Kathrin Liebthal

Am Ende des Webinars gab Anne-Kathrin Liebthal noch einige praktische Ratschläge für unsere Social Ads gegeben, wie:

  • Setzen Sie auf qualitativ hochwertige Fotos anstatt auf minderwertige Videos
  • Machen Sie sich mit den typischen Eigenschaften Ihrer gewählten Plattform vertraut
  • Überprüfen Sie den Erfolg Ihrer Anzeigen anhand von Kennzahlen

Der digital-Impuls wurde aufgezeichnet und kann hier bzw. auf dem YouTube-Kanal des LTVSACHSEN noch einmal angeschaut werden. Die Präsentation zum digital-Impuls finden Sie hier.

Apropos Kennzahlen

Der zweite Teil unserer Social Media Reihe am 28. November beschäftigt sich mit dem Thema: „Wie messe ich den Erfolg meiner Social Media Strategie?“ und knüpft damit perfekt an das Thema Social Ads an. Wir werden dabei folgenden Frage näher beleuchten: „Welche Kennzahlen sind für Ihre Social-Media-Strategie relevant?“ und „Wie können Sie diese erheben und auswerten?“. Wenn Sie also (noch) mehr über Kennzahlen im Social Media erfahren möchten, können Sie sich hier zu unserem digital-Impuls anmelden. Beeilen Sie sich, die Plätze sind begrenzt!

Torsten-Meier
Kontakt:

Torsten Meier

+49 351 49191-26
Shape