digital-Glossar Tourismus – Wichtige Begriffe verständlich erklärt
Geht es Ihnen auch so? Überall ist von Digitalisierung die Rede, doch viele Begriffe bleiben unklar. Außerdem sind wir keine IT- oder Online-Marketing-Expertinnen und -Experten, sondern vor allem Touristiker – nah am Gast und im Tagesgeschäft gefordert.
Deshalb ist es umso wichtiger grundlegende Kenntnisse zu haben, um sich in der digitalen Welt orientieren zu können. Ob Online-Sichtbarkeit, Webseite, Buchungssysteme oder auch bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern: Wer die wichtigsten digitalen Fachbegriffe kennt, kann besser einschätzen, mitreden und Entscheidungen treffen.
Wir lassen Sie dabei nicht allein.
Dieses Glossar unterstützt Sie dabei, digitale Begriffe aus Tourismus, Marketing und Technologie verständlich einzuordnen. Ziel ist es, Ihnen Sicherheit im Umgang mit digitalen Themen zu geben und Impulse für eine praxisnahe Digitalisierung in Ihrem Betrieb oder Ihrer Organisation zu setzen.
Ganz im Sinne unseres Auftrags „Digitalisierung lernen“ finden Sie hier eine Auswahl zentraler Begriffe – kurz erklärt, verständlich und mit Blick auf die Praxis im Tourismus.
Ein ALT-Text ist eine kurze textliche Beschreibung eines Bildes auf einer Webseite. Er hilft insbesondere Menschen, die einen Screenreader nutzen, den Inhalt eines Bildes zu erfassen. Auch Suchmaschinen können ALT-Texte nutzen, um Bildinhalte besser einzuordnen.
Beispiel aus dem Tourismus: Statt eines Dateinamens wie „IMG_1234.jpg“ beschreibt der ALT-Text konkret, was zu sehen ist, zum Beispiel: „Familie beim Wandern auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz“.
Praxis-Tipp: Beschreiben Sie den Inhalt und die Funktion eines relevanten Bildes kurz und verständlich. Rein dekorative Bilder benötigen in der Regel keine inhaltliche Beschreibung.
Sie möchten ausprobieren, wie KI Sie bei der Erstellung von ALT-Texten unterstützen kann? Sprechen Sie uns gern an!
Eine Schnittstelle ermöglicht es verschiedenen digitalen Systemen, Daten miteinander auszutauschen. API steht für „Application Programming Interface“ und bezeichnet eine häufig verwendete Form solcher Schnittstellen.
Beispiel aus dem Tourismus: Ein Buchungssystem kann über eine Schnittstelle Verfügbarkeiten und Preise automatisch an andere Plattformen übertragen. Änderungen müssen dadurch nicht überall einzeln vorgenommen werden.
Gut zu wissen: Wenn Sie verschiedene digitale Systeme einsetzen, lohnt es sich vor der Anschaffung zu prüfen, ob diese miteinander verbunden werden können.
Automatisierung bedeutet, dass wiederkehrende Aufgaben mithilfe digitaler Anwendungen selbstständig ausgeführt werden. Dadurch müssen bestimmte Arbeitsschritte nicht jedes Mal manuell erledigt werden.
Beispiel aus dem Tourismus: Nach einer Onlinebuchung erhält der Gast automatisch eine Buchungsbestätigung. Kurz vor der Anreise können zusätzlich Informationen zum Aufenthalt versendet werden.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie regelmäßig wiederkehrende Aufgaben in Ihrem Betrieb. Gerade dort können digitale Werkzeuge Zeit sparen.
Sie möchten herausfinden, welche wiederkehrenden Aufgaben sich in Ihrem Betrieb digital vereinfachen oder automatisieren lassen? Wir schauen gern gemeinsam mit Ihnen darauf. Sprechen Sie uns gern an!
Das Backend ist der Bereich einer Webseite oder eines digitalen Systems, den Gäste und andere Nutzer normalerweise nicht sehen. Dort werden beispielsweise Inhalte, Einstellungen oder Daten verwaltet.
Beispiel aus dem Tourismus: Gäste sehen auf einer Hotelwebseite Zimmer, Preise und Buchungsmöglichkeiten. Im Backend können Mitarbeitende beispielsweise Texte und Bilder bearbeiten oder – abhängig vom eingesetzten System – Angebote und Buchungen verwalten.
Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Webseite auf Ihre Webseite. Solche Verlinkungen können Menschen auf Ihr Angebot aufmerksam machen und gleichzeitig für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen relevant sein.
Beispiel aus dem Tourismus: Die Webseite einer Tourismusorganisation stellt einen Beherbergungsbetrieb vor und verlinkt auf dessen Webseite. Über diesen Link können Interessierte direkt zum Betrieb gelangen.
Gut zu wissen: Entscheidend ist nicht die reine Anzahl der Backlinks. Verlinkungen von seriösen und thematisch passenden Webseiten sind besonders wertvoll.
Benutzerfreundlichkeit, häufig auch Usability genannt, beschreibt, wie einfach und verständlich eine Webseite, App oder andere digitale Anwendung genutzt werden kann.
Für Gäste bedeutet eine benutzerfreundliche Webseite beispielsweise, dass wichtige Informationen schnell zu finden sind, die Navigation verständlich ist und eine Buchung ohne unnötige Hürden durchgeführt werden kann.
Praxis-Tipp: Testen Sie Ihre Webseite gelegentlich aus Sicht eines Gastes: Finden Sie innerhalb weniger Sekunden Öffnungszeiten, Preise, Kontaktdaten oder die Buchungsmöglichkeit?
Ein Channel Manager ist eine Software, mit der Unterkünfte ihre Zimmer, Preise und Verfügbarkeiten auf verschiedenen Buchungsplattformen zentral verwalten können.
Beispiel aus dem Tourismus: Wird das letzte verfügbare Zimmer über einen angebundenen Buchungskanal gebucht, kann der Channel Manager die Verfügbarkeit automatisch auch auf anderen angebundenen Plattformen aktualisieren. So lässt sich das Risiko von Doppelbuchungen reduzieren.
Ein Chatbot ist eine digitale Anwendung, die automatisiert über Text oder Sprache mit Menschen kommuniziert. Chatbots können einfache Fragen beantworten, Informationen bereitstellen oder bei bestimmten Aufgaben unterstützen. Moderne Chatbots arbeiten häufig mit Künstlicher Intelligenz.
Beispiel aus dem Tourismus: Auf der Webseite einer Destination beantwortet ein Chatbot Fragen zu Ausflugszielen, Veranstaltungen oder zur Anreise.
Gut zu wissen: Ein Chatbot ist nur so hilfreich wie die Informationen, auf die er zugreifen kann. Antworten und hinterlegte Inhalte sollten deshalb regelmäßig überprüft werden.
Bei einer Cloud-Anwendung werden Programme oder Daten über das Internet bereitgestellt und nicht ausschließlich auf einem einzelnen Computer gespeichert. Dadurch kann häufig von verschiedenen Geräten und Orten darauf zugegriffen werden.
Beispiel aus dem Tourismus: Mitarbeitende können gemeinsam einen Dienstplan, Dokumente oder Reservierungsinformationen bearbeiten, ohne dass diese nur auf einem bestimmten Computer gespeichert sind.
Gut zu wissen: Achten Sie bei der Auswahl von Cloud-Anwendungen darauf, wie und wo Ihre Daten gespeichert werden und welche Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben gelten.
Content ist der englische Begriff für Inhalt. Im digitalen Bereich umfasst Content beispielsweise Texte, Bilder, Videos, Grafiken oder Audiodateien, die auf Webseiten, Social Media oder anderen digitalen Kanälen veröffentlicht werden.
Beispiel aus dem Tourismus: Fotos einer Unterkunft, ein Veranstaltungsvideo, ein Ausflugstipp auf der Webseite oder ein Beitrag auf Instagram sind unterschiedliche Formen von Content.
Praxis-Tipp: Guter Content sollte nicht nur schön aussehen, sondern Gästen eine Frage beantworten, Orientierung geben, inspirieren oder bei einer Entscheidung helfen.
Ein Content-Management-System, kurz CMS, ist eine Software, mit der Inhalte einer Webseite erstellt, bearbeitet und verwaltet werden können, ohne dass dafür umfangreiche Programmierkenntnisse notwendig sind.
Zu den bekannten CMS gehören beispielsweise WordPress, TYPO3 oder Joomla.
Beispiel aus dem Tourismus: Über das CMS können Mitarbeitende Öffnungszeiten aktualisieren, Bilder austauschen, Veranstaltungen eintragen oder neue Seiten veröffentlichen.
Crawlbarkeit beschreibt, wie gut Suchmaschinen die Inhalte einer Webseite finden und erfassen können. Suchmaschinen durchsuchen Webseiten automatisiert, um deren Inhalte anschließend in den Suchergebnissen berücksichtigen zu können.
Eine klare Seitenstruktur, funktionierende interne Links und technisch erreichbare Seiten erleichtern diese Erfassung.
Gut zu wissen: Für technische Probleme bei der Crawlbarkeit ist in vielen Fällen der Webseiten-Dienstleister der richtige Ansprechpartner.
CSS steht für „Cascading Style Sheets“ und bestimmt wesentlich das Aussehen einer Webseite. Damit werden beispielsweise Farben, Schriftgrößen, Abstände oder die Anordnung von Elementen festgelegt.
Vereinfacht gesagt: HTML gibt einer Webseite ihre grundlegende Struktur, CSS sorgt für die Gestaltung.
Gut zu wissen: Für die tägliche Pflege einer Webseite müssen Sie CSS normalerweise nicht selbst beherrschen. Der Begriff kann aber bei Gesprächen mit Agenturen oder Webseiten-Dienstleistern auftauchen.
Die Customer Journey, im Tourismus auch Gästereise genannt, beschreibt die verschiedenen Phasen und Kontaktpunkte, die ein Gast vor, während und nach einer Reise durchläuft.
Dazu gehören beispielsweise Inspiration, Informationssuche, Buchung, Aufenthalt und die Zeit nach der Reise.
Praxis-Tipp: Betrachten Sie Ihr Angebot einmal aus Sicht Ihrer Gäste: Wo finden sie Informationen? Wie können sie buchen? Welche Informationen erhalten sie vor der Anreise? Und wie bleiben Sie nach dem Besuch in Kontakt?
Digitale Barrierefreiheit bedeutet, Webseiten, Apps und andere digitale Angebote so zu gestalten, dass sie von möglichst vielen Menschen selbstständig genutzt werden können – auch von Menschen mit Einschränkungen.
Dazu gehören beispielsweise verständliche Strukturen, ausreichende Farbkontraste, ALT-Texte für Bilder oder die Bedienbarkeit einer Website mit der Tastatur.
Mehr erfahren: Wir bieten hier Informationen, Checklisten und Unterstützung rund um die digitale Barrierefreiheit.
Sie möchten wissen, wie barrierefrei Ihre Webseite bereits ist und wo Sie ansetzen können? Sprechen Sie uns gern an!
Digitale Werkzeuge, häufig auch Tools genannt, sind Programme oder Anwendungen, die bei bestimmten Aufgaben unterstützen. Sie können Arbeitsabläufe vereinfachen, Informationen organisieren oder die Kommunikation erleichtern.
Beispiel aus dem Tourismus: Dazu zählen Buchungssysteme, digitale Dienstpläne, Newsletter-Programme oder Anwendungen zur Erstellung von Social-Media-Inhalten.
Mehr erfahren: Der Mehrwertekompass „Digitale Werkzeuge für touristische Betriebe“ von Tourismus 360Grad digital gibt einen praxisnahen Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten.
Sie suchen ein digitales Werkzeug für eine konkrete Aufgabe und wissen noch nicht, welche Lösung zu Ihnen passt? Sprechen Sie uns gern an!
Digitalisierung bedeutet nicht nur, analoge Informationen in eine digitale Form zu übertragen. Im betrieblichen Alltag geht es vor allem darum, digitale Technologien sinnvoll einzusetzen, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Angebote weiterzuentwickeln oder die Kommunikation mit Gästen zu verbessern.
Beispiel aus dem Tourismus: Eine Ferienwohnung ersetzt den handschriftlichen Belegungskalender durch ein digitales Buchungssystem. Reservierungen können dadurch übersichtlicher verwaltet und weitere Arbeitsschritte vereinfacht werden.
Gut zu wissen: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Eine digitale Lösung sollte zu Ihrem Betrieb passen und einen konkreten Mehrwert für Gäste, Mitarbeitende oder betriebliche Abläufe schaffen.
Generative Engine Optimization, kurz GEO, bezeichnet die Optimierung digitaler Inhalte für KI-gestützte Such- und Antwortsysteme. Ziel ist es, Informationen so aufzubereiten, dass sie von KI-Systemen gut verstanden und bei passenden Fragen berücksichtigt werden können.
Für touristische Betriebe wird das beispielsweise relevant, wenn Gäste eine KI fragen: „Welche familienfreundlichen Unterkünfte gibt es in der Sächsischen Schweiz?“ oder „Was kann ich bei Regen in Dresden unternehmen?“
Klare, aktuelle und gut strukturierte Informationen auf der eigenen Webseite und anderen relevanten Onlinekanälen schaffen dafür eine wichtige Grundlage.
Gut zu wissen: GEO ersetzt die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) NiCHT. Viele Maßnahmen, die für Suchmaschinen und Gäste hilfreich sind, bilden auch eine gute Grundlage für KI-gestützte Such- und Antwortsysteme.
Sie möchten wissen, wie gut Ihre digitalen Inhalte bereits für die KI-gestützte Suche aufgestellt sind? Im Rahmen unseres KI-Audits nehmen wir auch dieses Thema mit Ihnen in den Blick. Sprechen Sie uns gern an!
Generative Künstliche Intelligenz bezeichnet KI-Systeme, die auf Grundlage einer Eingabe neue Inhalte erzeugen können. Dazu gehören beispielsweise Texte, Bilder, Audioinhalte oder Videos.
Beispiel aus dem Tourismus: Generative KI kann dabei unterstützen, erste Entwürfe für Social-Media-Beiträge, Veranstaltungstexte, Übersetzungen oder Newsletter zu erstellen.
Gut zu wissen: KI-generierte Inhalte sollten vor der Veröffentlichung immer auf Richtigkeit, Aktualität und Eignung für die eigene Zielgruppe geprüft werden.
Ein Google Unternehmensprofil ist ein kostenloser Unternehmenseintrag bei Google. Es kann unter anderem in der Google-Suche und bei Google Maps angezeigt werden und enthält wichtige Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Fotos und Bewertungen.
Für touristische Betriebe ist das Profil ein wichtiger Bestandteil der Onlinesichtbarkeit.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie regelmäßig, ob Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Bilder und weitere Angaben aktuell sind – besonders vor Feiertagen und saisonalen Änderungen.
Sie möchten wissen, wie gut Ihr Google Unternehmensprofil aufgestellt ist? Im Rahmen unserer Sichtbarkeitsanalyse nehmen wir auch Ihr Unternehmensprofil unter die Lupe und zeigen Ihnen konkrete Optimierungsmöglichkeiten. Sprechen Sie uns gern an!
HTML steht für „Hypertext Markup Language“ und bildet die grundlegende Struktur einer Webseite. Damit wird beispielsweise festgelegt, was eine Überschrift, ein Textabschnitt, ein Link oder ein Bild ist.
Vereinfacht gesagt: HTML bildet das Grundgerüst einer Webseite, während CSS für deren Gestaltung sorgt.
Gut zu wissen: HTML-Kenntnisse sind für die normale Pflege vieler Webseiten nicht erforderlich. Der Begriff begegnet Ihnen jedoch häufig bei der Zusammenarbeit mit Agenturen oder Webseiten-Dienstleistern.
JavaScript ist eine Programmiersprache, mit der Webseiten interaktiv und dynamisch gestaltet werden können. Sie kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn sich Inhalte verändern, ohne dass eine komplette Seite neu geladen werden muss.
Beispiel: Interaktive Karten, Kalender, Formulare oder bestimmte Buchungsfunktionen können JavaScript verwenden.
Gut zu wissen: Für Betreiber einer Webseite ist meist nicht die Programmierung selbst entscheidend. Wichtig wird JavaScript beispielsweise dann, wenn technische Funktionen nicht richtig arbeiten oder die Ladezeit einer Webseite beeinflusst wird.
Keywords sind Begriffe oder Wortkombinationen, die Menschen bei Suchmaschinen eingeben, um Informationen, Angebote oder Dienstleistungen zu finden.
Beispiel aus dem Tourismus: Ein Gast sucht nicht unbedingt nach dem Namen einer bestimmten Unterkunft, sondern beispielsweise nach „Ferienwohnung Sächsische Schweiz mit Hund“.
Für die Suchmaschinenoptimierung ist deshalb wichtig zu verstehen, wonach potenzielle Gäste tatsächlich suchen und welche Fragen sie haben.
Praxis-Tipp: Schreiben Sie Inhalte in erster Linie verständlich für Ihre Gäste. Keywords sollten sinnvoll zum Inhalt passen und nicht möglichst häufig wiederholt werden.
Von einer KI-Halluzination spricht man, wenn ein KI-System eine Antwort erzeugt, die plausibel klingt, aber falsche oder erfundene Informationen enthält.
Beispiel aus dem Tourismus: Eine KI kann eine nicht existierende Sehenswürdigkeit nennen, falsche Öffnungszeiten angeben oder eine Quelle erfinden.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie insbesondere Fakten, Zahlen, Adressen, Öffnungszeiten und Quellen, bevor Sie KI-generierte Inhalte übernehmen.
Künstliche Intelligenz, kurz KI, bezeichnet Technologien, die Aufgaben bearbeiten können, für die normalerweise menschliche Fähigkeiten wie Lernen, Erkennen, Verstehen oder Entscheiden erforderlich sind.
Im touristischen Arbeitsalltag kann KI beispielsweise bei Recherche, Texterstellung, Übersetzung, Bildgestaltung oder Gästekommunikation unterstützen.
Gut zu wissen: KI kann Arbeit erleichtern, Ergebnisse sollten jedoch nicht ungeprüft übernommen werden. Der Mensch bleibt für die Bewertung und Verwendung der Inhalte verantwortlich.
Mehr erfahren: Bei Tourismus 360Grad digital finden Sie Digital-Tipps und digital-Impulse zum Einsatz von KI im Tourismus.
Sie möchten wissen, wo KI Ihren Betrieb sinnvoll unterstützen kann? In unserem KI-Audit betrachten wir gemeinsam mit Ihnen mögliche Einsatzbereiche und zeigen konkrete Ansatzpunkte für Ihren Arbeitsalltag. Sprechen Sie uns gern an!
Ein Long-Tail-Keyword ist ein längerer und sehr konkreter Suchbegriff. Solche Suchanfragen werden häufig seltener eingegeben als allgemeine Begriffe, beschreiben dafür aber genauer, wonach eine Person sucht.
Beispiel aus dem Tourismus:
Allgemein: „Urlaub Sachsen“
Konkreter: „Ferienwohnung Sächsische Schweiz mit Hund“
Praxis-Tipp: Überlegen Sie, welche konkreten Fragen, Wünsche und Bedürfnisse Ihre Gäste haben. Daraus ergeben sich häufig relevante Themen und Suchbegriffe für Ihre Webseite.
Eine Meta Description ist eine kurze Beschreibung des Inhalts einer Webseite, die im Hintergrund der Webseite hinterlegt wird. Suchmaschinen können sie beispielsweise als Beschreibung unter dem Seitentitel in den Suchergebnissen anzeigen.
Eine gute Meta Description hilft potenziellen Gästen dabei, schnell zu erkennen, was sie auf der jeweiligen Seite erwartet.
Gut zu wissen: Suchmaschinen übernehmen die hinterlegte Meta Description nicht immer, sondern können abhängig von der Suchanfrage einen anderen Textausschnitt anzeigen.
Onlinebewertungen sind öffentlich sichtbare Rückmeldungen von Gästen auf Plattformen wie Google oder Buchungs- und Bewertungsportalen. Bewertungsmanagement beschreibt den systematischen Umgang mit diesen Rückmeldungen.
Dazu gehört, Bewertungen regelmäßig zu beobachten, professionell darauf zu reagieren und Gästefeedback für die Weiterentwicklung des eigenen Angebots zu nutzen.
Praxis-Tipp: Antworten Sie nicht nur auf negative Bewertungen. Auch eine kurze Reaktion auf positives Feedback zeigt Gästen, dass ihre Rückmeldung wahrgenommen wird.
Mehr erfahren: Der Mehrwertekompass „Onlinebewertungen im Tourismus“ von Tourismus 360Grad digital bietet konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Gästebewertungen.
Onlinebuchbarkeit bedeutet, dass Gäste ein touristisches Angebot direkt über das Internet verbindlich buchen können.
Das kann beispielsweise ein Hotelzimmer, eine Ferienwohnung, eine Stadtführung, ein Ticket oder ein anderes touristisches Erlebnis sein. Gäste können Verfügbarkeiten prüfen und die Buchung selbstständig abschließen.
Gut zu wissen: Eine Anfrage über ein Kontaktformular ist noch keine Onlinebuchung. Bei einer Onlinebuchung kann der Gast die Buchung direkt digital abschließen.
Onlinesichtbarkeit beschreibt, wie gut ein Betrieb, eine Organisation oder ein touristisches Angebot im Internet gefunden und wahrgenommen werden kann.
Dazu tragen beispielsweise die eigene Website, Suchmaschinen, Google Maps, Buchungsplattformen, Social Media und andere relevante Onlinekanäle bei.
Praxis-Tipp: Suchen Sie gelegentlich nach Ihrem eigenen Angebot – auch mit Begriffen, die ein Gast verwenden würde. Prüfen Sie dabei, ob wichtige Informationen aktuell und leicht auffindbar sind.
Wie sichtbar ist Ihr Betrieb im Internet? Mit unserer Sichtbarkeitsanalyse prüfen wir Ihre digitale Präsenz und zeigen Ihnen konkrete Optimierungsmöglichkeiten. Auch Ihre Social-Media-Kanäle können wir gezielt analysieren. Sprechen Sie uns gern an!
Phishing bezeichnet den Versuch, über gefälschte E-Mails, Nachrichten oder Internetseiten an vertrauliche Daten wie Passwörter oder Zahlungsinformationen zu gelangen.
Beispiel aus dem Tourismus: Eine vermeintliche Nachricht eines Buchungsportals fordert Sie auf, sich über einen Link anzumelden oder Zahlungsdaten zu bestätigen. Tatsächlich führt der Link auf eine gefälschte Internetseite.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie bei ungewöhnlichen Nachrichten Absender und Internetadresse genau und öffnen Sie im Zweifel die Ihnen bekannte Webseite des Anbieters direkt.
Ein Prompt ist eine Eingabe oder Arbeitsanweisung, die Sie einem KI-System geben. Das kann eine Frage, ein kurzer Satz oder eine ausführliche Beschreibung einer Aufgabe sein.
Je klarer Sie beschreiben, was Sie benötigen, desto gezielter kann die KI Sie unterstützen.
Beispiel aus dem Tourismus: Statt „Schreibe einen Instagram-Text“ können Sie beispielsweise Zielgruppe, Anlass, gewünschte Länge und Tonalität ergänzen.
Mehr erfahren: Die Checkliste für effektives Prompting und die Prompting-Strategien von Tourismus 360Grad digital unterstützen beim Einstieg.
Sie möchten bessere Ergebnisse mit KI erzielen und das Prompten praktisch ausprobieren? Wir unterstützen Sie beim Einstieg. Sprechen Sie uns gern an!
Ein Property Management System, kurz PMS, ist eine Software zur Verwaltung von Beherbergungsbetrieben. Je nach System können damit beispielsweise Reservierungen, Zimmerbelegungen, Gästedaten, Rechnungen oder weitere betriebliche Abläufe verwaltet werden.
Beispiel aus dem Tourismus: Mitarbeitende einer Pension können in einem PMS sehen, welche Zimmer belegt oder verfügbar sind, wann Gäste an- und abreisen und welche Buchungen vorliegen.
Gut zu wissen: Der Funktionsumfang unterscheidet sich je nach Anbieter. Vor der Auswahl sollte deshalb geklärt werden, welche Funktionen der eigene Betrieb tatsächlich benötigt.
Responsive Design bedeutet, dass sich die Darstellung einer Webseite automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst.
Eine Webseite sollte dadurch beispielsweise auf einem Smartphone ebenso gut lesbar und bedienbar sein wie auf einem Tablet oder Computer.
Praxis-Tipp: Rufen Sie Ihre eigene Webseite regelmäßig mit dem Smartphone auf. Prüfen Sie insbesondere Navigation, Texte, Kontaktmöglichkeiten und Buchungsfunktionen.
Eine Sitemap ist vereinfacht gesagt eine Übersicht wichtiger Seiten einer Webseite, die Suchmaschinen dabei unterstützt, deren Struktur und Inhalte zu erfassen.
Sie kann insbesondere bei umfangreicheren Webseiten dabei helfen, relevante Seiten leichter zu entdecken.
Gut zu wissen: Die technische Einrichtung einer Sitemap übernimmt häufig das Content-Management-System oder der Webseiten-Dienstleister.
Social Recruiting bezeichnet die Suche und Ansprache potenzieller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über soziale Netzwerke wie LinkedIn, Instagram oder Facebook.
Touristische Betriebe können dort beispielsweise Stellenangebote veröffentlichen, Einblicke in den Arbeitsalltag geben oder direkt mit Interessierten in Kontakt treten.
Mehr erfahren: Bei Tourismus 360Grad digital finden Sie einen Digital-Tipp zum Thema Social Recruiting.
Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, umfasst Maßnahmen, mit denen die Sichtbarkeit einer Webseite in den unbezahlten Ergebnissen von Suchmaschinen verbessert werden soll.
Dazu gehören beispielsweise hilfreiche und gut strukturierte Inhalte, passende Suchbegriffe, verständliche Seitentitel, eine gute technische Grundlage und schnelle Ladezeiten.
Beispiel aus dem Tourismus: Eine Pension erstellt eine hilfreiche Seite zum Thema „Wandern mit Hund in der Sächsischen Schweiz“ und beantwortet dort konkrete Fragen ihrer Zielgruppe.
Gut zu wissen: SEO ist keine einmalige Maßnahme. Gute Sichtbarkeit entsteht langfristig durch relevante, aktuelle und technisch gut zugängliche Inhalte.
WebP ist ein Bildformat, das für die Nutzung im Internet entwickelt wurde. Bilder können damit bei vergleichbarer Qualität häufig mit einer geringeren Dateigröße bereitgestellt werden als mit älteren Bildformaten.
Kleinere Bilddateien können dazu beitragen, dass eine Webseite schneller lädt.
Praxis-Tipp: Bevor Sie große Bilder auf Ihre Webseite laden, sollten diese für die Nutzung im Internet optimiert werden. Viele moderne Content-Management-Systeme und Bildprogramme unterstützen dabei.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, kurz 2FA, schützt Benutzerkonten zusätzlich zum Passwort durch eine zweite Sicherheitsabfrage.
Nach der Eingabe des Passworts wird beispielsweise ein zusätzlicher Code über eine App abgefragt. Ein gestohlenes Passwort allein reicht dadurch in der Regel nicht aus, um auf das Konto zuzugreifen.
Praxis-Tipp: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung insbesondere für wichtige Konten wie E-Mail, Social Media, Buchungsplattformen und andere zentrale Unternehmenszugänge.