05.01.2022
DEHOGA Sachsen und LTV SACHSEN fordern Öffnungsstrategie für den Tourismus
Gemeinsame Pressemitteilung
(ltvs) Der Tourismus ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie massiv betroffen. In der Prognose gehen Experten davon aus, dass der sächsische Tourismus zum Ende des Jahres 2021 mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 3,5 Milliarden Euro rechnen muss. Zusammen mit dem Jahr 2020 beläuft sich der Umsatzverlust in der Branche auf insgesamt etwa sieben Milliarden Euro. Die Branche kämpft wie kein anderer Wirtschaftszweig mit den Auswirkungen der Pandemie seit rund zwanzig Monaten. Nachdem der Tourismus in Sachsen im Sommer letzten Jahres langsam wieder starten konnte, wurden im November die bundesweit weitgehendsten Restriktionen für die Tourismusbranche im Freistaat Sachsen eingeführt.
In sechs Wochen beginnen die Winterferien in Sachsen. Die Menschen sehnen sich nach Erholung und werden die Zeit für Reisen nutzen. Wenn Sachsen hier nicht nachzieht, dann stehen alle deutschen Reiseziele offen – außer in Sachsen. Die Sächsisches Staatsregierung sollte dies in der neuen Coronaschutzverordnung berücksichtigen und dabei auch die Erfahrungen der anderen Bundesländer einbeziehen.
Pressekontakte:
DEHOGA SACHSEN
Axel Klein, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Sachsen
Telefon: 0351 428 9510
Mobil: 0174 4272789
E-Mail: klein@dehoga-sachsen.de
https://www.dehoga-sachsen.de/
Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN)
Als Dachverband repräsentiert der LTV SACHSEN rund 4.500 direkte und indirekte Mitglieder aus dem gesamten Dienstleistungssektor. Die breit gefächerte Mitgliederpalette unterstützt dabei seine Aufgabe, die Interessen des mittelständisch geprägten Tourismus in Sachsen zu vertreten. Wichtiges Anliegen: Eine Tourismuspolitik in Sachsen, die auf Wettbewerbsfähigkeit, Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Der Tourismus erwirtschaftet in Sachsen einen Jahresumsatz von 8,1 Milliarden Euro, der 194.000 Menschen Beschäftigung sichert.