Landestourismusverband Sachsen - LTV
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Aktuelles

09.05.2014 | News  | Tourismuspolitik

Nie wieder an der Uhr drehen - Touristiker befürworten die Abschaffung der Zeitumstellung

Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland eingeführt, um Energie zu sparen. Nicht nur, dass dieses Ziel laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft nicht erreicht wurde, auch für die Tourismusbranche ergeben sich keine Vorteile. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des LTV SACHSEN unter den Touristikern im Reiseland.  
 
Seit 1996 stellen alle EU-Mitgliedsstaaten die Uhren zeitgleich um. In Russland gilt dagegen bereits seit 2011 dauerhaft Sommerzeit. Ob das auch ein Vorbild für Deutschland wäre, lässt sich aus Sicht der Touristiker eindeutig bejahen. Laut der LTV-Umfrage im Mai 2014 halten 91,3 Prozent der 300 Umfragen-Teilnehmer die Zeitumstellung für nicht sinnvoll und sprechen sich eine für eine ganzjährige Einführung der heutigen Sommerzeit aus.
 
Im Wesentlichen wurden zwei Gründe für die Abschaffung angeführt: der halbjährliche Zeitwechsel spart keine Energie und erhöht die Lebensqualität nur im Sommer. Die Rückkehr zur Winterzeit – zur eigentlichen, „normalen“ Mitteleuropäischen Zeit – macht die dunkle Jahreszeit noch dunkler und unerträglicher. 
 
Direkte Auswirkungen auf die Tourismus- und Freizeitbranche sehen immerhin 41 Prozent der Umfrage-Teilnehmer. So könnten neben den oben genannten Gründen Beschäftigte und Gäste von der Tageshelligkeit in den Abendstunden profitieren. Die Helligkeit in den Abendstunden könne potenziell mehr Kunden zum Abendessen in die Gastronomie locken.
 
Noch steht eine politische Entscheidung aus. Der LTV SACHSEN plädiert jedoch dafür, eine europaweit einheitliche Regelung festzulegen. Die Wirtschaftsministerkonferenz der Länder wird sich am 4./5. Juni 2014 in Berlin mit dem Thema auseinandersetzen.
 
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